Die Sächsische Schweiz, meine Heimat – Beitrag zur Blogparade von Katja Wenk

„Im Südosten Sachsens erhebt sich jäh aus dem Elbtal Deutschlands ‚Grand Canyon‘. Ein Ort, an dem Sandstein zu Sand zerfällt, von trockenen Felsriffen hinab in dunkle Schluchten. Ein Naturwunder, wo Extreme so dicht beieinanderliegen, wie nirgendwo sonst in Deutschland.“

(Off-Text aus dem Film „Wildes Deutschland – Die Sächsische Schweiz“ von Henry M. Mix aus dem Jahr 2011)

Elbsandsteingebirge

Elbsandsteingebirge – Sächsische Schweiz (Foto: dieLeuchtturms)


Als ich die Frage „Was ist eure Heimat?“ in Katjas Aufruf zur Blogparade las, dauerte es keine Sekunde und es manifestierte sich das Bild vom Elbsandsteingebirge in meinem Kopf. Insofern scheine ich doch sehr mit meiner Heimat verbunden zu sein. Auch wenn es für viele nicht das Gleiche ist: „Heimat“ ist für mich auch sehr stark mit meiner „Herkunft“ verknüpft. Geboren bin ich in der Stadt Pirna, dem „Tor zur Sächsischen Schweiz“. Aufgewachsen in der Gemeinde Lohmen, die auf dem Weg zur Bastei liegt, dem prominentesten Wallfahrtsort des Elbsandsteingebirges.

Wenn ich an meine Heimat denke, dann denke ich an lange Wanderungen und Radtouren, bodenständige und fischelante Menschen, Familie, Freunde, Schule, Kreisklassefußball, kühle und plätschernde Flüsschen, Sandsteinbrüche, Hochwasser, semilegales Budenbauen im Wald, Rodeln mit selbstgebauten Sprungschanzen im Winter, die Toskanatherme in Bad Schandau, Ausflüge in die barocke Residenzstadt Dresden, röhrende Trabbis, süffiges Basteipils, „Aktion Zivilcourage“ und – so weh es auch tut: Neonazis. Hier liegen Extreme in der Tat nah beieinander.

Auch wenn ich nun schon seit 2007 nicht mehr in meiner Heimat wohne, zieht es mich doch immer wieder dorthin zurück. Und dabei wird es wohl auch bleiben.


(Film „Wildes Deutschland – Die Sächsische Schweiz“)


Foto: dieLeuchtturms (2013) @ Flickr, CC BY-NC-SA 2.0)

7 Kommentare
  1. Alex sagte:

    Wir waren letzte Woche genau dort im Urlaub – Rathen, Wehlen, Pirna. Eine wirklich schöne Gegend, die vor allem nahezu vor der Haustür liegt (wir berechnen den Weg mal aus unserer Heimat Chemnitz bzw. Leipzig ;-) ). Auch wenn wir vllt in der nächsten Zeit dort nicht wieder eine ganze Woche Urlaub machen werden, wird es uns als Option für Tagesausflüge auf jeden Fall im Sinn bleiben. Vielleicht laufen wir uns ja mal zufällig (oder auch absichtlich) über den Weg. Lohmen ist dann ja nur noch ein Katzensprung weit entfernt. ;-)

    • Das mit dem „über den Weg laufen“ klingt nach einem guten Plan! ;)

  2. Nun habe ich wieder etwas gelernt :), danke für den Link. Ein sehenswertes Gebirge.

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