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Archiv für den Monat Januar 2012

Nachdem ich nach einem Schaden auf der Systempartition meines Rechners mit einer Neuinstallation des Betriebssystems und sämtlicher Programme beschäftigt war, komme ich nun mal wieder zum Bloggen. Kleine Erinnerung an dieser Stelle: Erstellt regelmäßig Backups wichtiger Daten und Systemsicherungen! *räusper* ;)

Was im Januar bisher geschah …

Zu Beginn des Jahres gab es zunächst zwei Abschiede: Nach acht Semestern in der Fachgruppe Medienkommunikation – einer Gruppe engagierter Studierender des Studiengangs Medienkommunikation, die informiert, berät und veranstaltet – habe ich die Arbeit mit gutem Gewissen in junge, fähige Hände übergeben. Meine Zeit als studentische/ wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur Mediennutzung endete ebenfalls mit dem Jahreswechsel bzw. als Lehrbeauftragter mit dem Blockseminar „Filmgestaltung“ im Januar. Mit der Masterarbeit beginnt jetzt ein neues Kapitel – und ich freu‘ mich drauf!
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Vor Weihnachten sprach ich mit einer Bekannten, die im Bereich Controlling wissenschaftlich arbeitet. Ich fragte sie, wie Mitarbeiter in Unternehmen auf die Präsenz und die Aktivitäten von Controllern reagieren. Sie erzählte mir zunächst den folgenden Controllerwitz:

„Was ist der Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Controller? Antwort: Ein Terrorist hat Sympathisanten!“

Anschließend gab sie mir natürlich noch eine ernst gemeinte Antwort – obwohl der Witz vielleicht mehr Wahrheit enthält, als man denkt. Jedenfalls erklärte sie mir, dass es natürlich nicht einfach sei, die eigene Aufgabe im Unternehmen sozialverträglich zu kommunizieren. Hierbei sei sehr viel Empathie und Feingefühl notwendig, das Thema müsse äußerst sensibel behandelt werden. Wer mag es schon, wenn einem bei der Arbeit über die Schulter auf die Hände und unter die Fingernägel geschaut wird? Erfolgskontrolle und Prozessoptimierung durch Controlling können starken Druck auf die Mitarbeiter ausüben und für eine unangenehme Atmosphäre der Anspannung sorgen. Letztendlich sind es eben auch ethische Fragen, die bei der Bewertung einer Arbeitsleistung diskutiert werden müssen. Doch auch systembedingte Fehler können sich zum Problem entwickeln. Wenn Unternehmensziele gar nicht oder unrealistisch formuliert wurden, ist eine Erfolgsmessung nur bedingt nützlich, wenn nicht sogar sinnlos. Wozu ist Evaluation/ Controlling/ Erfolgsmessung eigentlich gut? Welche Ziele werden damit verfolgt? Wem nützt die Evaluation/ das Controlling und wem schadet man damit vielleicht? Wo macht der Evaluations- und Controllingaufwand Sinn und wo nicht? In diesem Beitrag möchte ich mich etwas genauer mit dem Erkenntnisinteresse und Problemen des Themas auseinandersetzen.
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